Trinkwasser und Coronavirus – Übertragung höchst unwahrscheinlich

17. Mär 2020

Eine Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 erfolgt nach derzeitigem Wissensstand vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen oder kontaminierte Flächen.

Eine Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 erfolgt nach derzeitigem
Wissensstand vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen oder
kontaminierte Flächen.

Für die Bedingungen in Deutschland ist festzuhalten, dass das hier seit Jahrzehnten eingeführte Multibarrieren-System, bestehend aus Ressourcenschutz (u. a. Ausweisung von Wasserschutzgebieten), Wassergewinnung, Wasseraufbereitung und Wasserverteilung unter Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie die fachgerechte Planung, der Bau und der Betrieb einer Trinkwasserinstallation (u. a. korrekte Absicherung) eine sichere Grundlage zur Vermeidung wasserbedingter Epidemien darstellt.

Der hohe Automatisierungsgrad in der Wasserversorgung ermöglicht für das Personal einen sachgerechten und umfassenden hygienischen Standard im Umgang mit dem Trinkwasser.

Trinkwässer, die unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt werden, sind sehr gut gegen alle Viren, einschließlich Coronaviren, geschützt. Eine Übertragung des Coronavirus über die öffentliche Trinkwasserversorgung ist nach derzeitigem Kenntnisstand höchst unwahrscheinlich.

gez. Ralf Göttsche
Geschäftsführer

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