Der Zweckverband Ammertal-Schönbuchgruppe mit seiner Betriebszentrale in Holzgerlingen und dem Wasserwerk in Ammerbuch-Poltringen versorgt als modernes, regionales und zukunftsorientiertes Dienstleistungsunternehmen rund 130.000 Einwohner in 15 Kommunen mit sauberem Trinkwasser.





Gründung der Ammertal-Schönbuchgruppe in Herrenberg im Gasthof Hasen durch die Kommunen Böblingen, Dettenhausen, Holzgerlingen, Schönaich, Steinenbronn, Waldenbuch, Weil im Schönbuch und den damals selbstständigen Gemeinden Bühl, Hagelloch, Hirschau, Kiebingen, Oberndorf, Pfäffingen, Poltringen, Unterjesingen, Walddorf, Wendelsheim und Wurmlingen.
Bau der Wasserfassung mit Sickeranlage im Neckartal, Errichtung einer Pumpstation und Bau von 24 Kilometer Druckleitungen, 15 Hochbehältern, eines Wasserturms sowie der Ortsnetze in allen Verbandsgemeinden.
Das Wasser reicht in einem außergewöhnlich trockenen Sommer nicht mehr aus. Mit einer von einem Bulldog angetriebenen Pumpe wird Wasser aus dem Neckar zur Versickerung im Fassungsgebiet entnommen. Das Provisorium wird zur Dauereinrichtung.
Langanhaltende Trockenzeiten machen teilweise die Rationierung von Wasser erforderlich. Trotzdem sind manche Menschen tagelang ohne Wasser. Daraufhin wird die Sickeranlage in Kiebingen erweitert und um eine Filteranlage mit nachgeschalteter Chlorierung ergänzt.
Beitritt der ASG zur Bodensee-Wasserversorgung als zweites Standbein.
Beteiligungsquote damals: 10 Liter/Sekunde.
Beteiligungsquote heute: 103 Liter/Sekunde.
Die Bevölkerungszahl, die von der ASG versorgt wird, hat sich von rund 25.000 auf etwa 60.000 mehr als verdoppelt.
Bohrung von fünf Tiefbrunnen in Kiebingen, Erweiterung um 12 Hochbehälter, Bau von weiteren 50 Kilometern Wasserleitungen, Erschließung zweier Tiefbrunnen in Poltringen und Bau des Wasserwerks Poltringen.
Aufnahme der Gemeinde Entringen.
Bau der ersten Teilenthärtungsanlage im Wasserwerk Poltringen. Mit ihr wird das Eigenwasser von 30 Grad deutscher Härte auf 22 Grad gesenkt und kann damit mit Bodenseewasser gemischt werden. Bau dreier Tiefbrunnen in Altingen. Aufnahme der Gemeinden Altdorf und Reusten.
Mit der Aufnahme von Altingen und Breitenholz gehört nun die gesamte Gemeinde Ammerbuch dem Zweckverband an. Ebenfalls neu dabei ist nun Häslach.
Bau eines Sammelbehälters im Pumpwerk Kiebingen mit Verbindungsleitung zum Wasserwerk Poltringen, wo nun alle geförderten Wasser aufbereitet werden können. Bau eines Büro- und Dienstwohnungsgebäudes in Holzgerlingen. Kauf eines Montagewagens. Bis dahin wurden alle Fahrten mit Privatfahrzeugen durchgeführt.
Herstellung eines Notverbunds über 7,4 Kilometer für die Wasserversorgung mit Rottenburg. Nach Fertigstellung der Verbindungsleitung vom Wasserwerk Poltringen zum Wasserwerk Bronnbach ist es möglich, sich gegenseitig mit Trinkwasser zu versorgen.
Die ASG erhält erstmals eine hauptamtliche Geschäftsführung. Bis dahin wurde der Verband von einem Beamten der Stadt Böblingen in Nebentätigkeit geführt.
Neubau und Inbetriebnahme der neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage im Wasserwerk Poltringen. Durch harte Verhandlungen können die Kosten von 43 auf 27 Millionen DM reduziert werden. Aufnahme von Altenriet und Schlaitdorf 1996. 1997 historisch höchste Wasserabgabe der ASG mit 7,3 Millionen Kubikmetern.
ASG beginnt, Dienstleistungen für Verbandsmitglieder zu erbringen. In Dettenhausen wird die erste technische Betriebsführung übernommen. Mit der Inbetriebnahme einer umgebauten Fluicon-Anlage ist die neue Wasseraufbereitung in Poltringen komplett.
Abschluss der umfassenden Instandsetzung der elektrotechnischen Anlagen für eine zukunftsweisende Fernüberwachung der Wasserversorgung.
Erneuerung des Brunnens Breitenholz für die Wassergewinnung.
Aufbau eines eigenen Energiemanagements mit Zertifizierung bis heute.
Im ersten Corona-Jahr erreicht die Wasserabgabe der ASG mit 7,1 Millionen Kubikmetern den höchsten Wert seit mehr als 20 Jahren.
Neuaufnahme der Gemeinde Hildrizhausen und Bau der Anschlussleitung.
Jubiläumsjahr 100 Jahre ASG. Versorgung von rund 130.000 Menschen


