Jubiläumsjahr

Der Zweckverband Ammertal-Schönbuchgruppe mit seiner Betriebszentrale in Holzgerlingen und dem Wasserwerk in Ammerbuch-Poltringen versorgt als modernes, regionales und zukunftsorientiertes Dienstleistungsunternehmen rund 130.000 Einwohner in 15 Kommunen mit sauberem Trinkwasser.

Aktuelles

Veranstaltungen

100 Jahre Ammertal-Schönbuchgruppe

20. Januar 1926 – Gründung

Gründung der Ammertal-Schönbuchgruppe in Herrenberg im Gasthof Hasen durch die Kommunen Böblingen, Dettenhausen, Holzgerlingen, Schönaich, Steinenbronn, Waldenbuch, Weil im Schönbuch und den damals selbstständigen Gemeinden Bühl, Hagelloch, Hirschau, Kiebingen, Oberndorf, Pfäffingen, Poltringen, Unterjesingen, Walddorf, Wendelsheim und Wurmlingen.

1926 bis 1928 – Erste Wasserlieferung

Bau der Wasserfassung mit Sickeranlage im Neckartal, Errichtung einer Pumpstation und Bau von 24 Kilometer Druckleitungen, 15 Hochbehältern, eines Wasserturms sowie der Ortsnetze in allen Verbandsgemeinden.

Sommer 1934 – Steigender Wasserbedarf

Das Wasser reicht in einem außergewöhnlich trockenen Sommer nicht mehr aus. Mit einer von einem Bulldog angetriebenen Pumpe wird Wasser aus dem Neckar zur Versickerung im Fassungsgebiet entnommen. Das Provisorium wird zur Dauereinrichtung.

1947 bis 1951 – Reaktion auf lange Trockenheit

Langanhaltende Trockenzeiten machen teilweise die Rationierung von Wasser erforderlich. Trotzdem sind manche Menschen tagelang ohne Wasser. Daraufhin wird die Sickeranlage in Kiebingen erweitert und um eine Filteranlage mit nachgeschalteter Chlorierung ergänzt.

1959 – Beitritt zur Bodensee-Wasserversorgung

Beitritt der ASG zur Bodensee-Wasserversorgung als zweites Standbein. 
Beteiligungsquote damals: 10 Liter/Sekunde.
Beteiligungsquote heute: 103 Liter/Sekunde.

1960 – Bevölkerungsanstieg

Die Bevölkerungszahl, die von der ASG versorgt wird, hat sich von rund 25.000 auf etwa 60.000 mehr als verdoppelt.

1964 bis 1970 – Bau des Wasserwerks Poltringen

Bohrung von fünf Tiefbrunnen in Kiebingen, Erweiterung um 12 Hochbehälter, Bau von weiteren 50 Kilometern Wasserleitungen, Erschließung    zweier Tiefbrunnen in Poltringen und Bau des Wasserwerks Poltringen.

1972 – Der Verband wächst weiter

Aufnahme der Gemeinde Entringen.

1974 bis 1976 – Reduzierung der Wasserhärte

Bau der ersten Teilenthärtungsanlage im Wasserwerk Poltringen. Mit ihr wird das Eigenwasser von 30 Grad deutscher Härte auf 22 Grad gesenkt und kann damit mit Bodenseewasser gemischt werden. Bau dreier Tiefbrunnen in Altingen. Aufnahme der Gemeinden Altdorf und Reusten.

1979 – Weitere Verbandsgebiete kommen dazu

Mit der Aufnahme von Altingen und Breitenholz gehört nun die gesamte Gemeinde Ammerbuch dem Zweckverband an. Ebenfalls neu dabei ist nun Häslach.

1981 bis 1982 – Kiebinger Wasser erreicht das Wasserwerk

Bau eines Sammelbehälters im Pumpwerk Kiebingen mit Verbindungsleitung zum Wasserwerk Poltringen, wo nun alle geförderten Wasser aufbereitet werden können. Bau eines Büro- und Dienstwohnungsgebäudes in Holzgerlingen. Kauf eines Montagewagens. Bis dahin wurden alle Fahrten mit Privatfahrzeugen durchgeführt.

1984 bis 1989 – Notverbund mit Rottenburg a.N.

Herstellung eines Notverbunds über 7,4 Kilometer für die Wasserversorgung mit Rottenburg. Nach Fertigstellung der Verbindungsleitung vom Wasserwerk Poltringen zum Wasserwerk Bronnbach ist es möglich, sich gegenseitig mit Trinkwasser zu versorgen.

1989 – Die Aufgaben wachsen

Die ASG erhält erstmals eine hauptamtliche Geschäftsführung. Bis dahin wurde der Verband von einem Beamten der Stadt Böblingen in Nebentätigkeit geführt.

1995 bis 1997 – Carixanlage zur Enthärtung

Neubau und Inbetriebnahme der neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage im Wasserwerk Poltringen. Durch harte Verhandlungen können die Kosten von 43 auf 27 Millionen DM reduziert werden. Aufnahme von Altenriet und Schlaitdorf 1996. 1997 historisch höchste Wasserabgabe der ASG mit 7,3 Millionen Kubikmetern.

1999 – Erste Dienstleistung

ASG beginnt, Dienstleistungen für Verbandsmitglieder zu erbringen. In Dettenhausen wird die erste technische Betriebsführung übernommen. Mit der Inbetriebnahme einer umgebauten Fluicon-Anlage ist die neue Wasseraufbereitung in Poltringen komplett.

2001 – Beginn der Anlagenerneuerung

Abschluss der umfassenden Instandsetzung der elektrotechnischen Anlagen für eine zukunftsweisende Fernüberwachung der Wasserversorgung.

2011 – Permanente Investitionen

Erneuerung des Brunnens Breitenholz für die Wassergewinnung.

2013 – Fokus Energie

Aufbau eines eigenen Energiemanagements mit Zertifizierung bis heute.

2020 – Höchste Wasserabgabe seit 20 Jahren

Im ersten Corona-Jahr erreicht die Wasserabgabe der ASG mit 7,1 Millionen Kubikmetern den höchsten Wert seit mehr als 20 Jahren.

2024 – Hildrizhausen wird 15. Verbandsmitglied

Neuaufnahme der Gemeinde Hildrizhausen und Bau der Anschlussleitung.

2026 – Jubiläum

Jubiläumsjahr 100 Jahre ASG. Versorgung von rund 130.000 Menschen

Die Entwicklung in Zahlen

Wasserabgabe der ASG 1929 - 2025
Wasserpreis der ASG 1935 - 2025

Versorgungsstruktur mit Gründungsmitgliedern:

Versorgungsstruktur mit Gründungsmitgliedern