ASG "setzt auf Kunst"

Der Wünschelrutengänger

Seit der Wünschelrutengänger als 13m hohe Plastik vor dem neuen Wasserwerk in Ammerbuch-Poltringen gemächlich seine Kreise im Wind dreht "wünschelt" er sich auch als Erkennungszeichen durch die Publikationen der Ammertal- Schönbuchgruppe.

Nachfolgend beschreibt der Künstler, Hellmut Ehrath aus Herrenberg, die Plastik:

Rutengaenger

"DER RUTENGÄNGER" Bewegliche Stahlplastik

Aufgabe: Finden eines Wahrzeichens für das Wasserwerk als optischen Akzent zur Architektur.

Einen unmittelbaren Bezug zu Wasser und zum Finden von Quellen hat die Wünschelrute. Der "Rutengänger" ist als personifiziertes Instrument dargestellt.

Die schreitende Figur, die Arme sind als Rute ausgebildet (Antenne, Sensor), besteht z.B. im Brustbereich aus Flanschteilen wie sie in der Technik im Werk auch vorkommen ("technische Anatomie"). Die Figur steht auf einer ca. 10 m hohen Säule und ist weithin sichtbar. Sie ist drehbar und stellt sich in den Wind. Durch das Gewicht werden ruhige Bewegungen erzielt. Die Arme "wünscheln" 45° auf und ab.

Die Plastik ist die Verbindung des Werkes vom Inneren nach Außen. Es ist eine Korrespondenz mit den Quellen. Die Silhouette ist als typische Figur aus dem Repertoire Hellmut Ehraths erkennbar.

Technische Merkmale: Die Skulptur steht auf einer 10 m hohen, schrägen Edelstahlsäule. Sie ist matt geschliffen und durch die typische Flansch- und Schraubtechnik gegliedert. Am oberen Ende der Säule ist eine Plattform installiert, die sich um 360° dreht und in den Wind stellt. Sie dient als Sockel für die Figur und als Befestigung für die Längsachse. Die Figur besteht ganz aus Edelstahl und ist in Kastenbauweise mit Skelett gefertigt. Die runden Scheiben im Schulterbereich bestehen aus technischen Teilen oder sind diesen nachempfunden. Darin befinden sich zwei weitere Lager für die Wünschelrute. Ausschlag max. 45° (Federbremse). Alle Teile sind wartungsfrei.


Höhe der Figur ca.: 3,30 m
Masthöhe ca.: 10,00 m
Höchster Ausschlag in der Wünschelrute ca.: 14,00 m

Gustav der Wasserlilienrabe

Gustav

Anlässlich der 1000 Jahrfeier der Stadt Holzgerlingen führte die Stadtverwaltung im Jahr 2007 eine Kunstaktion durch. Ähnlich wie bereits zuvor in anderen Städten (Berlin, Hamburg, Zürich oder New York) erfolgreich durchgeführt, sollten im Stadtgebiet künstlerisch gestaltete ca. 2 Meter hohe Tierfiguren aufgestellt werden und für Aufmerksamkeit sorgen. Da die Holzgerlinger Wappentiere der Rabe und die Eule sind, sollten diese beiden Vögel auch verwendet werden.

Zunächst wurden Firmen und Bürger/innen gesucht, die für die Tierplastiken eine Patenschaft übernehmen und kreative Menschen zur Gestaltung der Rohlinge gewinnen sollten. Gerne hat sich auch die ASG an dieser Aktion beteiligt und mit den Kindern des Kindergartens Lilienstraße eine kreative Schar junger Künstler zur Gestaltung des Raben gewonnen.

Mit großer Begeisterung machten sich die Kinder daran, den Rohling in ein Kunstwerk zu verwandeln. Bald war klar, dass die Bemalung etwas mit Wasser zu tun haben musste – deshalb bekam der „Krabb“ eine blaue Grundierung. Nun ließen die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf und malten viele bunte Fische auf den Leib des Vogels.

Im April 2007 war es dann so weit, „Gustav der Wasserlilienrabe“ war fertig und wurde von den begeisterten Kindern an die ASG übergeben. Zunächst reihte sich „Gustav“ in die Vogelparade der Stadt Holzgerlingen ein. Nach dieser Parade bezog er dann sein endgültiges Domizil auf dem Vordach der ASG-Betriebszentrale in Holzgerlingen.

Weitere Informationen zu dieser Kunstaktion sind auf der Homepage der Stadt Holzgerlingen zu finden.

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